CSS 2.1 ::Grundlegendes

CSS-Regeln für Seitenumbrüche

Mit den Regeln für Seitenumbrüche in CSS soll erreicht werden, dass der Inhalt eines Webdokuments beim Ausdruck nicht einfach abgeschnitten, sondern nach sinnvollen Gesichtspunkten aufgeteilt wird. Es wurden zu diesem Zweck fünf Eigenschaften in CSS 2 eingeführt, von denen drei nach CSS 2.1 übernommen wurden.

Leider muss man sagen, dass die Unterstützung der auf dieser Seite vorgestellten Konzepte durch die Browser keinesfalls besser ist als 'mangelhaft'. Es wird noch eine Weile dauern, bis wir diese Regeln zuverlässig in der Produktion einsetzen können.

Nach der Spezifikation können Seitenumbrüche in der Regel nur an den folgenden Stellen im normalen Elementfluss auftreten:

Darüber hinaus wird ein Seitenumbruch innerhalb eines Elements normalerweise von drei Eigenschaften beeinflusst:

Der Ausgangswert aller drei Eigenschaften ist auto.

Daraus ergeben sich die folgenden Regeln für Seitenumbrüche:

  1. Zwischen Block- Level- Elementen erfolgt ein erzwungener Seitenumbruch, wenn mindestens eine der massgebenden Eigenschaften page-break-after und page-break-before aus den angrenzenden Block- Level- Elementen den Wert always, left oder right enthält.
  2. Ein Seitenumbruch zwischen Block- Level- Elementen ist erlaubt, wenn alle maßgebenden Eigenschaften den Wert auto enthalten.
  3. Ein Seitenumbruch zwischen Inline- Level- Elementen ist nur dann zulässig, wenn die Eigenschaft page-break-inside des Block- Level- Elementes mit dem Wert auto besetzt ist.
  4. Ein Seitenumbruch zwischen Block- Level- Elementen ist nicht erlaubt, wenn alle maßgebenden Eigenschaften der angrenzenden Block- Level- Elemente den Wert auto enthalten, zusätzlich jedoch die Eigenschaft page-break-inside des ersten gemeinsamen Ahnenelements den Wert avoid aufweist.

Grafische Darstellung der Seitenumbruchsregeln: Grüne Ticks zeigen einen möglichen Seitenumbruch, Rote Kreuze zeigen, wo ein Umbruch verboten ist.

Sollten durch diese Regeln nicht ausreichend viele Punkte für Seitenumbrüche möglich sein, braucht das Anwenderprogramm die Regeln 3 und 4 nicht zu beachten. Sind danach immer noch zuwenig Möglichkeiten zum Umbruch der Seite gegeben, kann Punkt 2 ebenfalls ignoriert werden. Damit ist dem Anwenderprogramm jedoch eine virtuelle 'carte blanche' gegeben. Ausnahme ist hier lediglich die Regel 1: erzwungene Seitenumbrüche werden immer durchgeführt.

CSS 2.1 schreibt nicht vor, welche von mehreren möglichen Seitenumbrüchen genutzt werden sollen, auch ist es erlaubt, Seitenumbrüche wann immer es möglich ist, einzufügen. Es werden aber Empfehlungen für Anwenderprogramme für die bestmögliche Verteilung von Seitenumbrüchen gegeben:

Die Spezifikation betont, dass diese Empfehlungen sich auch widersprechen können.
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Gedruckt am Freitag, dem 21. Juli, 2017.
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